Peke-Face
Die Peke-Face ist eine stark akzentuierte Variante der Perserkatze Rot und ist, soweit bekannt, spontan entstanden. Während dieser Rasse hierzulande der Makel der Qualzüchtung zu schaffen macht, steht sie bei amerikanischen und kanadischen Züchtern sehr hoch im Kurs. Auch auf internationalen Katzenausstellungen und Zuchtschauen zieht sie viele interessierte Blicke auf sich und wird oft mit Preisen ausgezeichnet.
Standard
Da diese Rasse im Grunde eine Extrem-Variante der roten Perserkatze ist, wird hier auch ein prinzipiell vergleichbarer Standard gewünscht. Bei den Farbschlägen sind nur rot und rot tabby erlaubt. Beim Körperbau bedeutet das für den Kopf ein extrem flaches Gesicht, eine sehr kurze und flach gedrückte Nase sowie direkt und fast ohne Seitenabstand zwischen den Augen liegende Nasenlöcher.
Durch diesen radikalen Phänotyp hat die Peke-Face-Katze in ihrem Lebensvollzug mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. Der fehlende Raum zur uneingeschränkten Entfaltung der Sinnesorgane im Gesicht hat chronisch verstopfte Tränenkanäle zur Folge. Die ohnehin zu klein beschaffenen Nasenhöhlen schrumpfen mit fortschreitendem Lebensalter immer weiter, so dass die Atmung zunehmend beeinträchtigt ist. Der extreme Unterbiss, der das Gesicht so klein hält, macht ständig erhebliche Probleme beim Fressen. Abwenden lassen sich diese Behinderungen leider nicht, denn sie sind der bauartbedingte Preis, der für diese ganz spezielle Rasse zu zahlen ist.
Die schönsten Merkmale
Die Peke-Face ist sehr still und extrem zutraulich. Weil sie so brav, liebenswürdig und angenehm ist, passt sie vorzüglich zu ebenso ruhigen Haltern und zu Menschen, die die hingebungsvolle Anschmiegsamkeit bei Katzen der wilden Temperamentskomponente bei weitem vorziehen. Sie ist damit die ideale Wohnungskatze - völlig ohne Freigängergelüste