Was macht so eine Rassekatze besonders? Rassekatzen wurden extra gezüchtet - meist mit dem Ziel besonders hübsch zu sein. Es gibt Rassekatzen mit langem, weichen Fell - und welche mit kurzem, samtigen… Doch es wurde bei vielen Rassekatzen auf besondere Charaktermerkmale geachtet. Durch gezielte Selektion wurden Katzen “geschaffen”, die ruhiger und menschenbezogener sind. Ebenfalls wurde vielen Rassekatzen der Drang nach dem Umherstreifen “weggezüchtet”, deswegen eignen sich diese Rassen geradezu für eine Wohnungskatze.



Korat - die Koratkatze

Die Koratkatze ist eine der ältesten bekannten Katzenrasse überhaupt.

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Singapura

Die Singapura kam im Jahre 1975 nach Amerika. Read the rest of this entry »

Rex-Katzen

Rex-Katzen haben eine wichtige Gemeinsamkeit - ihr Fell ist in der Regel gekraust oder gewellt. Read the rest of this entry »

Si-Rex

Die Si-Rex ist aus einer Kreuzung einer Devon Rex und einer Siamkatze hervorgegangen. Read the rest of this entry »

Devon Rex

Die erste Devon Rex überhaupt war ein streunender Kater aus der Region um Devon, England. Read the rest of this entry »

American Wirehair - Amerikanisch Drahthaar

Die Amerikanisch Drahthaar (oder American Wirehair) stammt aus einem Wurf von zwei Farmerkatzen. Read the rest of this entry »

Sphinx

Die erste Sphinx wurde im Jahre 1966 in Kanada geboren. Read the rest of this entry »

Ocicat

Die Ocicat hat ihren Ursprung in Michigan, USA. Dort versuchte man, eine Siamkatze mit Abessinier-Zeichnung zu schaffen. Zu diesem Zweck wurde eine Chocolate Point Siam mit einem Siam-Abessinier-Kater gekreuzt. Im Wurf fand man dann Kätzchen, die gold getupftes Fell hatten. Diese Kätzchen wurden zur Zucht einer neuen Rasse verwendet.

Der Name Ocicat stammt vom Ozelot ab. Die Kätzchen mit dem gold getupften Fell ähnelten dermaßen der Raubkatze, dass sie als Ocicat bezeichnet wurden.

Standard
Die Ocicat ist eine mittelgroße bis große Katze. Sie hat einen athletisch wirkenden Körper, das heißt der Körper ist sehr muskulös und fest gebaut. Gleichzeitig ist sie jedoch sehr grazil und geschmeidig. Der Brustkorb sollte etwas tiefer mit gewölbten Rippen sein. Der Rücken kann nach hinten leicht ansteigen.

Die Beine sind mittellang und sehr kraftvoll. Die Pfoten sind kompakt und oval. Der lange Schwanz läuft nur ganz leicht spitz zu. Seine Spitze ist schwarz.

Der Kopf ist ebenso wie die Schnauze sehr breit. Der Schädel ist keilförmig und weist eine leichte Kurve von der Schnauze zu den Wangen auf. Die Schnurrhaarkissen sind nicht zu stark ausgebildet. Die mittelgroßen und wachsamen Ohren stehen sehr weit auseinander. Auf den Spitzen befinden sich kleine Haarbüschel. Die Augen sind mandelförmig und groß. Sie liegen weit auseinander und stehen schräg zu den Ohren.

Sämtliche Augenfarben sind erlaubt. Eine Ausnahme besteht in der Farbe Blau. Diese Augenfarbe ist bei der Ocicat nicht zugelassen.

Das Fell ist kurz, aber gleichzeitig lang genug, um die Farbbänderungen zuzulassen. Es liegt eng am Körper an, ist sehr glatt und weist einen besonderen Schimmer auf. Die gebänderten Haare sind innerhalb der Punkte dunkel getippt, im übrigen Fell hell getippt. Das gesamte Fell sollte mit gleichmäßigen Tupfen versehen sein, die am Schwanz etwas dunkler sind. Folgende Farben sind zugelassen: Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Cinnamon, Fawn sowie die Silbervarianten dieser Farben.

Balinese

Zwar sind alle Katzen ihrem Wesen nach anmutig, doch die Balinesenkatze ist in dieser Hinsicht noch einmal etwas ganz besonderes. Ihr geschmeidiger Gang lässt balinesische Tempeltänzerinnen neidisch werden und brachte ihr aus diesem Grund den exotischen Namen ein.

 

Standard

Die Balinesenkatze ist das Produkt einer Kreuzung zwischen Siam Langhaar und Angora.

Der Körper wird schlank (aber nicht mager) und hochbeinig gewünscht, mit langem zylindrischen Rumpf und sehr langen Schwanz. Die Pfoten sind zierlich, der optische Eindruck soll von Eleganz dominiert sein. Der gleichseitig dreieckige Kopf mit der zierlichen Schnauze und den großen spitzen Ohren wird von einem schlanken langen Hals getragen. Die leuchtend blauen Augen vermitteln eine orientalische Anmutung. Das Fell ist lang, glatt, weich und seidig. Der europäische Katzenverband erkennt die Farbschläge seal-point, blue-point, chocolate-point, lilac-point, red-point, creme-point, fawn-point, cinnamon-point und foreign white an, wobei letztere keine farbigen Abzeichen hat. Bei den mehrfarbigen Varianten sind auch tabby-points erlaubt.

 

Bei Züchtern unerwünscht sind ein zu kräftiger oder zu kurzer Körper, zu massige oder zu kurze Beine, beim Kopf die Abweichung von der idealen Dreiecksgestalt, ein fliehendes Kinn und ein zu kurzer Schwanz.

 

Die schönsten Merkmale

Balinesen reden gern und sehr viel mit melodiöser zurückhaltender Stimme und sind total menschenbezogen, verspielt und zärtlich. Sie bewegen sich ausgesprochen gern und haben großen Spaß am Erlernen und Präsentieren akrobatischer Kunststücke. Balinesenfans bescheinigen ihren temperamentvollen Lieblingen nicht nur perfekte Körperbeherrschung, sondern auch alle guten Eigenschaften treuer Freunde fürs Leben. Ein zärtlicher Blick aus liebevollen blauen Balinesen-Augen und die Welt ist für den Menschen wieder ein schöner Ort.

Perser / Perserkatze

Die Perserkatze hat einen stillen Charakter und braucht keinen Freigang, um zufrieden zu leben. Ihr üppiges Fell (nebst reichlicher Unterwolle) muss allerdings regelmäßig und sorgfältig instand gehalten werden, sonst verknotet und verfilzt es rasch. Daher gilt diese Rasse als überdurchschnittlich pflegeintensiv.

 

Standard

Der gewünschte Körperbau der Perser reicht von mittelgroß bis groß, wobei die Körperform gedrungen wirken sollte. Die Beine sind stämmig, niedrig und kurz und harmonieren in dieser Optik mit dem Körperbau. Dieses „Kraftpaket“ wird durch einen Schulter- und Brustbereich vollendet, der durch Breite, Masse und Muskeln imponiert. Zwischen den Zehen der runden Pfoten sollten Haarbüschel sprießen.

 

Die Kopfform der Perserkatze ist rund und massiv und dabei wohl proportioniert gewünscht, mit sichtlich breitem Schädel und gleichzeitig kindlich anmutend gerundeter Stirn. Diesen Eindruck verstärken die vollen Wangen und die extrem kurze breite Stupsnase, deren eindeutig definierter Stopp ganz exakt zwischen den Augen sitzen muss.

Damit die Perserkatze aufgrund dieser markanten Nasenform nicht unter Atemproblemen leiden muss, wird besonderer Wert auf gut geöffnete Nasenlöcher gelegt. Kinn und Kiefer sollen breit, stark und kräftig ausgeprägt sein. Den gewünscht kindlichen Gesichtsausdruck komplettieren kleine, abgerundete und weit auseinander liegende Ohren auf relativ niedriger Kopfhöhe, die idealer Weise von langen Ohrbüscheln gekrönt werden.

 

Das Fell einer Perser ist außerordentlich üppig und kommt in den unterschiedlichsten Tönungen daher, neuerdings sogar in „chocolate“ oder „lilac“.


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