Balinese

Zwar sind alle Katzen ihrem Wesen nach anmutig, doch die Balinesenkatze ist in dieser Hinsicht noch einmal etwas ganz besonderes. Ihr geschmeidiger Gang lässt balinesische Tempeltänzerinnen neidisch werden und brachte ihr aus diesem Grund den exotischen Namen ein.

 

Standard

Die Balinesenkatze ist das Produkt einer Kreuzung zwischen Siam Langhaar und Angora.

Der Körper wird schlank (aber nicht mager) und hochbeinig gewünscht, mit langem zylindrischen Rumpf und sehr langen Schwanz. Die Pfoten sind zierlich, der optische Eindruck soll von Eleganz dominiert sein. Der gleichseitig dreieckige Kopf mit der zierlichen Schnauze und den großen spitzen Ohren wird von einem schlanken langen Hals getragen. Die leuchtend blauen Augen vermitteln eine orientalische Anmutung. Das Fell ist lang, glatt, weich und seidig. Der europäische Katzenverband erkennt die Farbschläge seal-point, blue-point, chocolate-point, lilac-point, red-point, creme-point, fawn-point, cinnamon-point und foreign white an, wobei letztere keine farbigen Abzeichen hat. Bei den mehrfarbigen Varianten sind auch tabby-points erlaubt.

 

Bei Züchtern unerwünscht sind ein zu kräftiger oder zu kurzer Körper, zu massige oder zu kurze Beine, beim Kopf die Abweichung von der idealen Dreiecksgestalt, ein fliehendes Kinn und ein zu kurzer Schwanz.

 

Die schönsten Merkmale

Balinesen reden gern und sehr viel mit melodiöser zurückhaltender Stimme und sind total menschenbezogen, verspielt und zärtlich. Sie bewegen sich ausgesprochen gern und haben großen Spaß am Erlernen und Präsentieren akrobatischer Kunststücke. Balinesenfans bescheinigen ihren temperamentvollen Lieblingen nicht nur perfekte Körperbeherrschung, sondern auch alle guten Eigenschaften treuer Freunde fürs Leben. Ein zärtlicher Blick aus liebevollen blauen Balinesen-Augen und die Welt ist für den Menschen wieder ein schöner Ort.

Perser / Perserkatze

Die Perserkatze hat einen stillen Charakter und braucht keinen Freigang, um zufrieden zu leben. Ihr üppiges Fell (nebst reichlicher Unterwolle) muss allerdings regelmäßig und sorgfältig instand gehalten werden, sonst verknotet und verfilzt es rasch. Daher gilt diese Rasse als überdurchschnittlich pflegeintensiv.

 

Standard

Der gewünschte Körperbau der Perser reicht von mittelgroß bis groß, wobei die Körperform gedrungen wirken sollte. Die Beine sind stämmig, niedrig und kurz und harmonieren in dieser Optik mit dem Körperbau. Dieses „Kraftpaket“ wird durch einen Schulter- und Brustbereich vollendet, der durch Breite, Masse und Muskeln imponiert. Zwischen den Zehen der runden Pfoten sollten Haarbüschel sprießen.

 

Die Kopfform der Perserkatze ist rund und massiv und dabei wohl proportioniert gewünscht, mit sichtlich breitem Schädel und gleichzeitig kindlich anmutend gerundeter Stirn. Diesen Eindruck verstärken die vollen Wangen und die extrem kurze breite Stupsnase, deren eindeutig definierter Stopp ganz exakt zwischen den Augen sitzen muss.

Damit die Perserkatze aufgrund dieser markanten Nasenform nicht unter Atemproblemen leiden muss, wird besonderer Wert auf gut geöffnete Nasenlöcher gelegt. Kinn und Kiefer sollen breit, stark und kräftig ausgeprägt sein. Den gewünscht kindlichen Gesichtsausdruck komplettieren kleine, abgerundete und weit auseinander liegende Ohren auf relativ niedriger Kopfhöhe, die idealer Weise von langen Ohrbüscheln gekrönt werden.

 

Das Fell einer Perser ist außerordentlich üppig und kommt in den unterschiedlichsten Tönungen daher, neuerdings sogar in „chocolate“ oder „lilac“.

Ragdoll

Die Ragdoll-Katze ist das liebenswerte Resultat des Freigangs einer Angorakatze, die trächtig nach Hause kam und so in Kombination mit dem Enthusiasmus von Ann Baker in Kalifornien zu Beginn der 60er Jahre eine neue Linienzucht begründete. Aus der folgenreichen Straßenbekanntschaft ging eine Art Birmakater hervor, der bei Ann Baker zum Stammvater der von ihr patentierten neuen Rasse wurde.

Standard

Die Ragdoll ist groß und massiv gewünscht, mit einem kräftig muskulösen und imposanten Körper auf dem Gerüst eines mittleren Knochenbaus. Die Schulterhöhe soll bei 40 cm liegen und von Nase bis Schwanz sind 100 - 120 cm Länge gefordert. Kater sollten zwischen 6,5 und 10 kg wiegen, bei den etwas kleineren Katzen sollten es zwischen 4,5 und 6,5 kg sein.

Der mittelgroße Kopf soll sich breit und keilförmig erstrecken, wobei er zwischen den mittelgroßen abgerundeten Ohren auf der Fläche des weiten Ohrenabstandes flach gewünscht ist. Der Kopf wird von einem kräftigen kurzen Hals, der Körper von mittellangen Beinen getragen. Durch die relativ längeren Hinterbeine fällt die Rückenlinie nach vorne ab. Der lange buschige Schwanz korrespondiert mit dem am Körper anliegenden mittellangen dichten Fell, das als seidig und weich imponieren sollte.

Die Farbschläge sind seal (verdünnt blue) und chocolate (verdünnt lilac). Als Fellzeichnung sind bicolour, colourpoint und mitted gewünscht. Als Point-Katzen müssen sich die weiß geborenen Ragdolls ihre endgültige Haarfarbe mit dem Alter nach und nach erwerben.

 

Die schönsten Merkmale

Ragdoll-Katzen lassen sich einfach total schlaff hängen, wenn man sie hochnimmt. Dadurch entstehen unwiderstehliche Impressionen absoluter Entspannung, die zu bezaubernd sind, um mit Worten beschreibbar zu sein.

Peke-Face

Die Peke-Face ist eine stark akzentuierte Variante der Perserkatze Rot und ist, soweit bekannt, spontan entstanden. Read the rest of this entry »

Colourpoint

 Die Colourpoint ist auch unter der Bezeichnung Maskenperser oder Himalayan bekannt. Read the rest of this entry »

Katze Nummer drei :-)

Manchmal ist das schon komisch. Read the rest of this entry »


"Puss In Boots" und "Shrek 2" are copyright Dreamworks, LLC
Themes von Shelby. Flugverbindungen